Fusiun / Fusion

Il project da fusiun

Il project da fusiun denter las vischnauncas Breil Vuorz ed Andiast sesanfla en la fasa finala. Ils 24 da zercladur 2017 vegn il contract suttamess ad ina votaziun dal pievel.

Die richtige Lösung
Für Waltensburg nur Nachteile
La via da colligiaziun a Breil
Ei dat negins motivs …
Posiziuns e brevs da lecturs

Informaziuns en PDF*
⇒ Messadi per la votaziun da fusiun dils 24-6-2017 sco PDF
⇒ Contract da fusiun en romontsch sco PDF**
⇒ Conclus dalla regenza fusiun BVA – promoziun cantunala sco PDF
⇒ Presentaziun dall´occurenza d´informaziun dils 31-3-2017 sco PDF

*Ils documents en fuorma da pdf derivan dalla pagina ufficiala da Waltensburg/Vuorz e da dr. iur. Ursin Fetz. Ei setracta dals documents actuals che stattan a disposiziun sin la pagina. Negin da quels documents posseda ina segironza electronica.
** Il contract da fusiun valeivel tenor dr. iur. Ursin Fetz. Igl ei in pdf buca segirau!
La IG Vuorz surpren negina responsabladad per correctadad e cuntegn da quels documents da pdf, quei ord raschun dils suranumnai arguments.

Die Fusions-Verhandlungen zwischen den Gemeinden Brigels Waltensburg und Andiast befinden sich in der Endphase. Am 24. Juni 2017 wir der Fusionsvertrag der Bevölkerung zur Abstimmung vorgelegt

Die richtige Lösung
Für Waltensburg nur Nachteile
Die Verbindungsstrasse nach Brigels
Es gibt keine überzeugenden Gründe …
Meinungen und Leserbriefe

Informationen als PDF*
⇒ Botschaft zur Fusionsabstimmung vom 24.06.2017 als PDF
⇒ Fusionsvertrag als PDF**
⇒ Regierungsbeschluss Fusion BWA: Kantonale Förderung
⇒ Präsentation der Informationsveranstaltung vom 31.3.2017 als PDF

*Die Dokumente stammen von der offiziellen Webseiten der Gemeinde Waltensburg/Vuorz und von dr. iur. Ursin Fetz. Es handelt sich dabei um die aktuellen Dokument, welche der Bevölkerung als Information zur Verfügung gestellt werden. Keines dieser Dokumente ist elektronisch gesichert.
** Der gültige Fusionsvertrag gemäss dr. iur. Ursin Fetz. Es ist kein schreibgesichertes PDF!
Aus obgenannten Gründen übernimmt die IG Vuorz keinerlei Verantwortung über Inhalt und Richtigkeit dieser PDF-Dokument.


Die richtige Lösung

Themen und Warheiten:

1. Fusionsverfahren, Vertrag

  1. Am 10.6.2016 fällt ein «demokratischer Entscheid», den Fusionsvertrag mit Brigels auszuarbeiten.
  2. Der mit nur 1 Stimme unterlegene Bevölkerungsteil von Waltensburg, bleibt danach bei dem (demokratischen) Prozess unberücksichtigt.
  3. Am 31.3.2017, nach fast 10 Monaten werden Details und mögliche Lösungen in Danis vorgestellt. Die Bürgerinnen und Bürger von Waltensburg werden in dem Glauben gelassen, sie erhalten am 19.5.2017 (5 Wochen vor der Abstimmung über die Fusion) nochmals diese Informationen.
  4. Am 19.5.2017, wird im Rahmen einer Gemeindeversammlung der Fusionsvertrag vorgestellt und diskutiert, ohne dabei die Inhalte der Präsentation von Danis nochmals zu zeigen.
  5. Vernehmlassung bis 26.5.2017, ganze 4 Arbeitstage.
  6. Inzwischen ist eine neue geänderte Vertragsversion veröffentlicht. Was am 19.5. der Bürgerschaft vorgestellt wurde, war wohl ein Entwurf(?).
  7. Zudem wird der Vertrag ergänzt um die «Botschaft» die am 2. Juni 2017 versandt wird (So angegeben auf Seite 32 der Präsentation vom 31.3.2017 in Danis). Mit dieser Botschaft sind die Details festgelegt. Per 7.6.2017 ist die Botschaft noch nicht öffentlich.
  8. Mit diesem Vertrag, respektive dieser Fusion mit Brigels, würde die Existenz und die Kultur von Vuorz für alle Zeit abgegeben werden.
  9. So ein Verfahren für solch einen Entscheid, ist eine grobe Missachtung der Werte grosser Teile der Bevölkerung!

Damit die Dinge richtig verstanden werden, sind bei der Kommunikation die Informanten verantwortlich!
Für die Spannungen, Feindseligkeiten und Diffamierungen unter der Einwohnerschaft fühlt sich niemand verantwortlich.

2. Strasse

  1. Den Befürwortern der Strasse bleibt für die Aussage, dass der Verkehr nur wenig mehr wird, nur noch das Argument mit den Engstellen in Waltensburg.
  2. Das Argument zur Aussage, auch der Offiziellen am 31.3.2017 in Danis, dass die Strasse zu eng wird für Gegenverkehr, haben wir wiederlegt.
  3. Die Vermutung, dass Brigels die Strasse als Verkehrsentlastung braucht und letztlich mit einem „autofreien“ urtümlichen Bergdorf werben möchte, wird immer naheliegender.

3. Finanzen

  1. Das grosse unbekannte Risiko bei der Fusion
    1. Die Strasse
    2. Die höheren laufenden Kosten
    3. Die Bergbahnen
  2. Es müssen starke Gründe sein für Brigels dieses Risiko einzugehen

4. Schulen

  1. Brigels braucht die Kinder von Vuorz und Andiast für den mittelfristigen Erhalt der Schulen.
  2. Der Unterricht auf Romanisch ist in Rueun und Ilanz so lange gesichert wie in Brigels auch. Die Frage ist, ob die zweisprachigen Schulen nicht sogar mehr bieten.
  3. Mit der Fusion mit Brigels wird der Betrieb der Scoletta in Waltensburg in Aussicht gestellt. Allerdings erst nach Fertigstellung der Strasse und nur bis 2021/22.

5. Touristik

  1. Waltensburg hat sich in den letzten Jahrzehnten seine Urtümlichkeit erhalten. Diese Urtümlichkeit gewinnt immer mehr an Anziehungskraft für sanften nachhaltigen Tourismus.
  2. Der Tourismus in Brigels ist eine andere Liga. Den Tourismus dort immer weiter zu steigern ist die Strategie.
  3. Die Treiber sind Investoren und die Bergbahnen Brigels.
  4. Die Vermarktung des Pradas Resort wird intensiv betrieben. Vor allem von Tourismus Brigels.
  5. Die bejubelte hohe Auslastung in der Hauptsaison, hat jedoch nicht den geplanten Ertrag gebracht.
  6. Die Bergbahnen sind Betreiber des Pradas. Die Gewinne daraus sollten die Bergbahnen sanieren und deren Zukunft sichern.
  7. Mit Preisanreizen wurden Kunden gelockt. Wie viele davon fehlten letztlich bei den anderen Anbietern in Brigels?
  8. Jetzt sollen die restlichen 5 Pradas-Häuser auch noch gebaut werden.
  9. Das Ucliva hat zichtausende Franken Tourismusabgabe bezahlt. Wieviel Gäste wurden wohl von Tourismus Brigels dahin vermittelt?
  10. Wie soll dieser „Tourismussegen“ in Waltensburg ankommen.
  11. Brigels ist vom Tourismus abhängig und wird/muss sich weiterhin auf den Tourismus dort konzentrieren

6. Werte von Waltensburg

  1. Die Urtümlichkeit, Ruhe und Raum für Entspannung und Besinnung.
  2. Die Kulturgüter (im besonderen, die Kirche mit den Fresken des Waltensburger Meisters und die Burg Munt sogn gieri) und die Chancen die damit geboten sind.
  3. Eine gepflegte und intakte Kulturlandschaft.

7. Stärken der Waltensburger

  1. Engagement
  2. Starke Persönlichkeiten
  3. Bisher auch Selbstbestimmung.
    1. Hier ist für viele nicht verständlich, wieso gerade starke engagierte Persönlichkeiten ihr Waltensburg abhängig von Brigels sehen und diese Selbstbestimmung aufgeben möchten?

8. Die «richtige» Lösung

  1. Waltensburg/Vuorz hat die Ressourcen für einen eigenen selbstbestimmten erfolgreichen Weg.
  2. Alle müssen den Fokus wieder auf die Geschichte, die Werte und die Ausgangssituation richten und sich die Stärken wieder bewusst machen.
  3. Die Kräfte müssen nur miteinander anstatt gegeneinander arbeiten.
  4. Der grösste Gewinn für die ganze Dorfgemeinschaft wird die Menschlichkeit im Miteinander sein, wenn kleine und grosse Projekte für Waltensburg gemeinsam entstehen und umgesetzt werden!

⇒ Die richtige Lösung als PDF


Fusionsprojekt Waltensburg/Vuorz mit Andiast und Breil/Brigels

Für Waltensburg nur Nachteile

Verbindungsstrasse

Teil des Fusionsprojektes ist eine neue, gemeindeeigene Verbindungsstrasse durch Migliè als Verbindung der Fraktionen und als Zubringer für den Schulbus. Damit misst die Strecke bis Run Dado unten an der Kantonsstrasse nur noch 7 statt 13 km, sodass zu erwarten ist, dass der Verkehr zwischen Brigels und Ilanz (Privatautos, Lastwagen und Autocars) die Strasse über Waltensburg benutzen wird. Dies wird im engen Strassendorf Waltensburg, das heute schon unter dem Verkehr leidet, zu unhaltbaren Zuständen führen. Unangenehme oder gar gefährliche Situationen vor allem für Kinder, ältere Menschen, Touristen sowie Probleme beim Kreuzen, mehr Abgase und Lärm sind die Folgen. Das Wohnen in Waltensburg wird sowohl für Einwohner wie auch für Feriengäste unattraktiv.
Die Verbindungsstrasse führt durch das bis heute unberührte, bei Einheimischen und Gästen sehr beliebte Naherholungsgebiet von Migliè, das eigentlich unter Naturschutz stehen sollte. Dieses Gebiet wird durch die neue Strasse und den Verkehr stark beeinträchtigt und verliert seine Attraktivität, auch wenn der Wanderweg ersetzt wird.

Schule

Durch die Verlegung der Schule nach Brigels verliert Waltensburg die rund 800'000 Fr., die es in die Schule von Rueun investiert hat. Es ist zu erwarten, dass die Schule von Rueun ohne die Schüler von Waltensburg und Andiast längerfristig nicht weiterbetrieben werden kann. Für den Transport der Schüler nach Brigels muss ein Schulbusbetrieb (Kleinbus reicht nicht) eingerichtet und finanziert werden.

Öffentlicher Verkehr

Mit dem Wegfall der Schulfahrten reduziert sich die jährliche Zahl der Fahrgäste der Postautolinie nach Ilanz um ca. 23'000. Als Folge davon ist zu erwarten, dass die Anzahl Postautoverbindungen nach Ilanz reduziert wird. Dies ist vor allem für ältere Personen und für Touristen ein gewichtiger Nachteil. Um den Zug von/nach Chur zu erreichen, zum Einkaufen, für die gesundheitliche Versor-gung, zum Besuchen kultureller Veranstaltungen etc. stehen weniger Postautokurse zur Verfügung.

Skigebiet Alp Dado

Der wichtigste Teil des Skigebietes Alp Dado der Bergbahnen Brigels Waltensburg Andiast AG liegt auf Waltensburger Boden. Mit der Fusion verliert Waltensburg die Entscheidungsgewalt über dieses Skigebiet. Die Brigelser werden zukünftig allein entscheiden können. Sie müssen nicht mehr bei den Waltensburgern um eine Baubewilligung nachsuchen.

Ausrichtung

Waltensburg war immer talabwärts, nach Ilanz ausgerichtet, sowohl politisch, gerichtlich, wirt-schaftlich, konfessionell, und nie talaufwärts Richtung Brigels und Cadi. Wir sind darum emotional mit den Gemeinden der Foppa verbunden und haben kein Identifikationspotenzial mit Brigels und der Cadi. Für uns Waltensburger bedeutet diese Fusion eine Entwurzelung.

Fazit

Für Waltensburg ist eine Fusion mit Brigels nie und nimmer eine „win win“ – Situation, sondern eine „win lose“ – Angelegenheit.

La via da colligiaziun a Breil

Die Verbindungsstrasse nach Brigels

vuorz

Saveis Vus semaginar che la gronda part dal traffic transitoric a Breil vegn menaus tras quella via stretga tras il vitg da Vuorz – e vinavon tras la vallada da Miglié ?

vuorz

Können Sie sich vorstellen, dass der grösste Teil des Zugangsverkehrs nach Brigels durch diese enge Dorfstrasse und weiter durch das Tal von Miglié geführt wird?

vuorz

Situaziun actuala Miglié / Aktuelle Situatiun Miglié

vuorz

Visualisaziun via nova Miglié / Visualisation neue Strasse Miglié

La via tras Miglié survegness ina ladezia da 5 meters + 1 meter senda da viandar (total 6 m). Quei corrispunda alla ladezia dala via cantunala existenta a Vuorz ed Andiast. La visualisaziun sura demonstrescha il slargament dalla via da rundaziun dad oz, 2.5 – 3 meters, sin 6 meters per la via nova previda.

Ina calculaziun dil büro Cavigelli preveda ils cuosts per la via sin 5.1 milliuns. Per exempel – la punt nova da Tavanasa, cun ina lugnhezia da ca. 100 m, ha custau 5.3 milliuns CHF. Igl ei da supponer che la punt da Miglié, cun ina lunghezia da ca. 85 m, vegn silmeins tuttina cara! Igl ei da quintar, che quels 5.1 milliuns calculai pigl entir project, ein pauc verdeivels.

Senza ina calculaziun exacta pigl entir project ei il contract da fusiun da refusar – mo schon ord vesta finanziala!

La via previda destruess ina impurtonta qualitad da viver e resursa turistica a Breil ed a Vuorz. Ella lagutas considerabel sulom agricul.

Il traffic tras la via stretga da Vuorz caschunass ina situaziun insuportabla per habitonts e hosps dal vitg da Vuorz. Denton buca mo a Vuorz caschunass la via nova grondas difficultats. Era a Breil ein ils quartiers en direcziun lag ed il ressort Prada cunfruntai cun ina sperdita sensibla ella qualitat da viver.

Il project da via correspunda buca pli al patertgiar ed als basegns actuals dalla populaziun e dals turists. Igl ei in project tecnocratic antiquau tenor patertgar dals onns 50 el davos tschentaner.

La diferenza da lunghezia dil tschancun Breil-Miglie-Vuorz-Vuorz/Run dado da ca 7.5 km encunter ils bien 11.5 km dal tschancun Breil vitg-Danis/Tavanasa tochen Vuorz/Run dado lai supponer ch'ei va a biars habitonts e turistichers da Breil per nuot auter che mo per ina colligiaziun pli sperta dalla val ora.

Sche Breil vul daventar in vitg senza traffic sto Breil anflar in‘autra sligiaziun da sviaziun per siu traffic si da Tavanasa tras Danis enstagl da endossar quei problem alla populaziunz da Vuorz e per part da Breil.

Cun quels arguments ei il contract da fusiun da refusar.

Die Strasse durch Miglie nach Brigels wird 5 Meter breit + 1 Meter Wanderweg (total 6 Meter breit). Das entspricht der Breite der kantonalen Verbindungsstrasse vom Talboden nach Waltensburg und Andiast. Die oben aufgeführte Visualisation soll die Dimension der Strasse von heute 2.5-3 Meter auf neu 6 Meter bei der Verbindungstrasse demonstrieren.

Eine Kalkulation des Büro Cavigelli voran schlagt 5.1 Mio. Fr. für die Verbindungsstrasse. Die neue Brücke in Tavanasa mit einer Länge von 100 Meter kostete 5.3 Mio. Fr. Die projektierte Brücke über den Flém in Miglié, mit einer Länge von ca. 85 m, wird bestimmt mindestens gleich teuer. Wir können davon ausgehen, dass die für das gesamte Projekt kalkulierten 5.1 Mio Fr. nie ausreichen werden.

Ohne eine exakte Kostenberechnung für das ganze Projekt Verbindungsstrasse ist der Fusionsvertrag abzulehnen – schon nur aus finanziellen Gründen!

Die projektierte Strasse zerstört wichtige touristische Ressourcen, Lebensqualität und Landwirtschaftsland in Brigels und Waltensburg.

Der aufkommende Verkehr durch das enge Strassendorf Waltensburg erzeugt eine unzumutbare Belastung für die Einwohnern und Feriengästen in Waltensburg. Aber nicht nur Waltensburg wäre durch die neue Strasse stark betroffen. Auch in Brigels würde die neue Zufahrtstrasse, insbesondere in den Quartieren richtung Stausee und um das Ressort Prada, eine empfindliche Einbusse an Lebensqualität erzeugen.

Das Projekt der Verbindungsstrasse ist nicht mehr zeitgemäss. Es zielt an den Bedürfnissen der heutigen Feriengäste und der Bevölkerung vorbei. Es ist ein technokratisches Projekt im Denken der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts.

Der Längenunterschied zwischen der Strecke Brigels-Miglie-Waltensburg-Waltensburg Run Dado von ca 7.5 Km gegenüber den gut 11.5 Km der Strecke Brigels-Danis-Tavanasa-Waltensburg Run dado lässt vermuten, dass es vielen Bewohner und Touristiker von Brigels um nichts anderes geht, als um eine schnellere Verbindung zum Talgrund richtung Chur.

Wenn Brigels ein Verkehrsfreies Dorf werden will, muss Brigels eine andere Lösung für die Verkehrsentlastung seiner Fraktionen Danis und Dardin finden, als das Problem einfach der Waltensburger und einem Teil der Brigelser Bevölkerung aufzuhalsen.

Aufgrund der Aufgeführten Gründe ist der Fusionsvertrag abzulehnen.